f(t) sei eine Funktion der Zeit t.

Wir betrachten zunächst der Einfachheit halber den Term e-i
0t. Damit
folgt:

Was ist cos(
)? Die Idee ist es nun, einen konvergenzerzeugenden Faktor
einzuführen:
Mit Bronstein folgt für a > 0:

Damit folgt:


Dann ergibt sich:
Dies ist die Fouriertransformierte von f(t) = e-i
0t, das heißt:
f(
) = ![]()
![]()
ist die Fouriertransformierte von f(t) = cos(
0t).
Wir veranschaulichen dies graphisch:
Damit gilt für periodische Funktionen f(t) mit f(t) =
n=-
+
a
ne-in
0t
graphisch folgendes Ergebnis:
Die Fouriertransformierte einer periodischen Funktion f(t) ist die Summe
äquidistanter
-Funktionen, was der Fourierreihenentwicklung entspricht. Die
Fouriertransformation ist - im Gegensatz zur Fourierreihe - auch auf nichtperiodische
Funktionen f(t) anwendbar.


(
) sei konstant. Kann ich nun f(t) = ... auflösen? Ja, es gilt nämlich (immer
vorausgesetzt, die Ausdrücke sind konvergent):

Wir wollen dies beweisen:

Wir setzen also f(t) ein und erhalten:
![]() | (3.1) |
f(t) sei gegeben durch:

Dies ist die sogenannte Faltung von g und h, oft abgekürzt mit:
Dann gilt folgender Zusammenhang:
Dabei handelt es sich also um das normale Produkt von
und
(ohne
Beweis).