
,
,
sei gegebene Funktion, die stetig ist.



,

ist ein komplexer Vektorraum.
. Dann gilt:

Man erhält alle Lösungen von
, indem man zu einer Lösung
alle
Lösungen aus
addiert.



Wir verwenden den Ansatz
.
sei somit eine Lösung dieser
Differentialgleichung. Wenn wir diesen Ansatz in die Differentialgleichung einsetzen
und umformen, erhalten wir:

Mit
erhält man:

Lösung von (2), so ist
Lösung von (1).
Lösung von (1), so ist
Lösung von (2).
Ab jetzt:


Jetzt müssen wir nur noch zweimal integrieren:


Wir integrieren partiell:








Wir subtrahieren die beiden Gleichungen voneinander:



Allgemeine Lösung
,
ist beliebig, aber konstant.
,
:

,
,

![]() | (10.2) |


,
sind nun zu berechnen.

Eine alternative Variante, die stets funktioniert, ist folgende:


Dies ist eine lineare Differentialgleichung
-ter Ordnung mit konstanten
Koeffizienten.

Gilt
, so spricht man von homogenen Differentialgleichungen, sonst von
inhomogen.

Lösung mit speziellem Ansatz, um Problem auf bekannte Differentialgleichungen
zurückzuführen.

-te Ordnung, Koeffizienten
nicht konstant
Sind
und
zwei Lösungen einer linearen Differentialgleichung, so löst auch
die Differentialgleichung.
ist eine nichtlineare inhomogene Differentialgleichung 1.Ordnung. Wir
verwenden zur Lösung den Ansatz:


Durch Einsetzen in die Differentialgleichung folgt:











bzw.
löst Differentialgleichung ebenfalls. Dies ist in unserer Lösung
für
erhalten.
Man löse folgende Differentialgleichung:

Wir machen folgende Substitution:

Damit gilt:

Durch Einsetzen folgt:


Durch Integration gilt dann:



Also erhalten wir für
:


Dies ist eine EULERsche Differentialgleichung.


Wir verwenden folgende Substitution:


Damit folgt:


Einsetzen in die Differentialgleichung liefert:


Man verwendet hier den Ansatz

,
.

Damit erhalten wir das Charakteristische Polynom:


Alle Lösungen der homogenen Differentialgleichung:

Betrachten wir nun die Differentialgleichung
. Deren Störfunktion ist
; dies ist ein Polynom 1.Grades. Außerdem liegt keine Resonanz vor.
Damit verwenden wir als Ansatz zur Lösung des inhomogenen Problems
, also ebenfalls ein Polynom 1.Grades (
). Durch Einsetzen
folgt:


Die Differentialgleichung ist linear; die Gesamtlösung ergibt sich durch Superposition der Lösung der homogenen und der inhomogenen Gleichung:



