Wir wollen uns nun mit Reihen folgender Form beschäftigen:
Dieses erinnert stark an Fourierreihen:
Diese Reihen sind konvergent, falls
k=0![]()
k und
k=1![]()
-k konvergieren. Nun
kommen wir zu den Laurent-Reihen. Eine Laurentreihe um z0 ist von der
Form:



Nun gilt für den Konvergenzradius für diese Reihe:
Für den Konvergenzbereich für den Hauptteil gilt:
Der Nebenteil konvergiert für |z| < R. Für |
| =
liegt gleichmäßige Konvergenz vor.
Wir integrieren:
![1 gf f(z) gf [ 1 oo sum ] sum oo 1 gf
2pi zk+1 = zk+1 anzn dz = an 2pi zn-k-1dz = ak
|z| =r |z| =r n=- oo n=- oo |z| =r /=0 nur f¨ur n=k](ma473x.gif)

Hier benötigen wir außerdem die geometrische Reihe:
Mit Satz 3 folgt nun:
![]() | (4.1) |
Das erste Integral stellt die Koeffizienten ak dar. Für den zweiten Ausdruck folgt durch Transformation der Summe:

Somit ergibt sich nun:



z0 sei eine isolierte Singularität. Berechne in 0 < |z - z0| < R die Laurentreihe:

Für das sogenannte Residuum folgt nun mit k = -1:
1 und 2 sind isolierte Singularitäten:
Wir suchen somit die Laurentreihe, die im Bereich 0 < |z - 1| < 1 konvergiert. Damit folgt:
![]() | (4.2) |
Somit folgt für das Residuum einfach durch Ablesen:
![]() | (4.3) |
Hier ist der Koeffizient a-1 nicht vorhanden, woraus man aber nicht schließen darf, daß das Residuum 0 ist. Nur die erste Laurentreihe bei der isolierten Singularität liefert uns somit das Residuum.
Somit erhalten wir zwei geometrische Reihen, welche miteinander multipliziert werden:
Mittels des Cauchy-Produktes und der geometrischen Summe folgt als Ergebnis:

Eine andere Möglichkeit auf das Ergebnis zu kommen, wäre eine Partialbruchzerlegung.

Mittels des Satzes 2 folgt:
Mit Hilfe des Cauchy-Riemannschen-Integralsatzes können wir sagen, daß hier das Ergebnis 0 ist:
Somit fallen die Koeffizienten a-k weg, woraus dann folgt:


