

Wir zerlegen die Funktion f(z) in Real- und Imaginärteil:
Des weiteren gilt durch Parametrisierung:


Somit folgt durch Einsetzen in das Integral:

Da sowohl
als auch
Potentialfelder sind (siehe HMII), so
folgt:
Setzt sich eine Kurve
aus mehreren Teilkurven
i zusammen, so ergibt sich das
Integral über
als Summe der einzelnen Integrale über
i:
Die Integration hängt natürlich auch von der Orientierung der Kurve ab. Die obige
Formel gilt nur, wenn die Teilkurven
i dieselbe Orientierung haben. Besitzt
die
Parametrisierung z = z(t), a < t < b, so gilt für die Kurve
- mit entgegengesetzter
Orientierung beispielsweise die Parametrisierung:
sei geschlossene Kurve:

Dies gilt unabhängig von der Kurve
.

Wir betrachten folgendes Fundamentalbeispiel:
sei doppelpunktfreie, geschlossene Kurve um a. k seinen ganze Zahlen:
k
.
Daraus folgt nun:


habe die Voraussetzungen von Satz 2 und umschließe die Punkte 0 und
1.
1 und
2 seinen genügend kleine Kreise um 0,1, die das äußere Gebiet nicht
schneiden.
Durch Partialbruchzerlegung folgt:



Wenn wir die Funktion f in Real- und Imaginärteil zerlegen, dann gilt die Potentialgleichung:
Die Formel im Satz wird in zwei Dimensionen angewendet, um diese Differentialgleichung zu lösen.
Mittels des Satzes 2 folgt:

Wir gehen auf die Definition des Linienintegrals zurück:



Dies geht für r
0 gegen 0 aufgrund der Stetigkeit von f.
Mit dem Satz 2 folgt:

Nun ergibt sich mit Satz 3:
Dieses Beispiels behandeln wir mit zwei Arten. Einmal mit Satz 2 und dann mit Satz 3.
Durch Partialbruchzerlegung folgt wiederum:


Somit folgt:

Die restlichen Integrale folgen dann analog, wobei wir dasselbe Endergebnis wie mit Satz 2 erhalten.