![|----------------------------------------------------------------------------------------|
| |
|D sei Teilmenge des Vektorraums Y. Es seien N Nebenbedingungen g1, ..., gN gegeben und F sei auf
|D definiertes Funktional. Es mo¨gen Zahlen c1, ..., cN und ein y (- D derart existieren, daß y [eindeutig
|bestimmte] Minimalfunktion von ~F = F + c1g1 + c2g2 + ...+ cNgN ist. |
|Dann minimiert y das Funktional F [eindeutig] auf der Menge {y (- D|gj(y) = gy(y), j = 1, ..., N}.
-----------------------------------------------------------------------------------------](ma155x.gif)
Mittels gj(y) = lj mit lj = 1, ..., N können die
1, ...,
N eliminiert werden.
Nach Voraussetzung wissen wir:
Durch Einsetzen von
folgt:
Daraus ergibt sich dann:
Die
nennt man auch Lagrangesche Multiplikatoren.
Im Zylinder befindet sich Wasser der konstanten Dichte
vom Volumen V . Gesucht
ist die sich einstellende freie Oberfläche, die folgendermaßen charakterisiert
ist:
Wir berechnet das Volumen der Flüssigkeit:

Des weiteren benötigen wir die Energie:
Das Massenelement dm kann außerdem aus der Dichte und dem Volumenelement berechnet werden:
Damit folgt:
![]() | (2.1) |
Gesucht ist y = f(r) mit 0 < r < l, die E(f) minimiert auf
= {f
C[0,l],f(r) > 0}
unter der Nebenbedingung g(f) = V . Betrachte nun
(f) = E(f) +
g(f):

Wir wählen den Multiplikator geschickt:

Dann ist folgendes auf
zu untersuchen (Für alle f
und alle v
[0,l] mit
f + v
):
![|------------------------------------------|
| integral l |
E~(f ) = pr [(gf(r)2- r2w2f(r))r + crf(r)]dr |
| |
---------r=0--------------------------------](ma169x.gif)
![]() | (2.2) |
Wir schätzen die Funktion nach unten ab:
![l l
integral [ 2 ( 2 2 ) ] integral [ 2 2 ]
~E(f+v)- ~E(f) = pr grv + 2gfv- r w v+ cv r dr > pr 2gf- r w + c rv(r)dr
r=0 r=0](ma171x.gif)
Das Gleichheitszeichen gilt nur, falls
r=0l
rv2 dr = 0, das heißt nur für v(r) = 0
v.
![integral l
[2gf -r2w2 + c]rv(r) dr = 0 A v mit f + v (- D
r=0](ma172x.gif)
Dies bedeutet nach unserer vorherigen Sätzen, daß der Ausdruck in der Klammer gleich Null sein muß:
Für y = f(r) = ![]()
gilt:
Das
wird nun mit V = 2
r=0lrf(r)dr eliminiert. f > 0 bedeutet, daß
r2
2 -
> 0 und damit
< 0. Durch Einsetzen von f für f folgt:
Damit erhalten wir eine Bedingung für
: