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|

Es sei
.
heißt obere Grenze/Supremum von
, falls
kleinste
obere Schranke von
ist.

, folgt
Für die untere Grenze/Infimum gilt: . |

gibt die größte untere Schranke von
an.

folgt wiederum, daß
.
Zeige, daß folgende Ungleichung gilt:


sei untere Schranke.
bedeutet dann, daß

.
Betrachten wir folgende Menge:

Die Behauptung ist nun, daß
gilt.
Unser Ziel ist es nun, die obere Schranke so zu wählen, daß
gilt. Dazu
nehmen wir folgendes an:

Das geht nicht, da

, was hier somit nicht erfüllt wäre. Es handelt
sich also um einen Widerspruch und somit gilt
.
|
Für das Supremum (kleinste obere Schranke) einer Menge gilt folgendes:
Für das Infimum (größte untere Schranke) wiederum folgt:
|
Besitzt
ein Maximum, dann gilt:
ist nicht
nach oben beschränkt, d.h. zu jeder Zahl
gibt es
mit
.
Wenn
nicht nach unten beschränkt ist, gibt es zu jeder Zahl
ein
mit
. Ist
nicht nach oben beschränkt, so schreiben wir
. Ist
nicht nach unten beschränkt, so schreiben wir
.
sei nicht nach unten beschränkt:
ist nicht nach oben beschränkt:
Es ist bekannt, daß

, somit stellt 0 eine untere
Schranke dar. 0 ist sogar die größte untere Schranke (Infimum). Des weiteren ist
. Folglich ist 0 kein Minimum anders als bei
.
Dort ist 0 nämlich gleichzeitig größte untere Schranke und Minimum, da
.
:
sind Zeichen (keine Zahlen!), mit denen formal wie folgt gerechnet wird:

Folgende Ausdrücke besitzen keinen definierten Wert. Der Wert hängt vom mathematischen Zusammenhang ab (unbestimmte Ausdrücke):


| Jede nichtleere Menge reeller Zahlen, die nach oben beschränkt ist, besitzt ein Supremum. |

Für
ist dies falsch!
Die Menge ist nicht nach oben beschränkt. |
. Wir zeigen dies indirekt. Wir nehmen an, es gelte:
für ein
.
Dann folgt daraus, daß
existiert. Dann gilt:

Mit
und mit
gelte

. Dann folgt hieraus
wiederum:

Dabei handelt es sich also um einen Widerspruch:
ist unbeschränkt.
Zu jeder reellen Zahl gibt es mit ![]() . |
Zu jeder positiven Zahl gibt es eine natürliche Zahl mit: |
![]() |
|
Es gelte für
Für , gelten: und . Dann gibt es mit . |
Für gelte . Dann gibt es ein mit . Die Dichtheit der rationalen Zahlen in : |
Für : |


Zu
,
mit
gibt es
mit
.




Wäre
, so würde folgen:
. Dabei handelt es sich um einen
Widerspruch.
genügt (V) nicht. Das heißt: |
Aus , , nach oben beschränkt folgt im allgemeinen nicht . |

Es sei
. Dann gilt
, das heißt,
und
müssen ausgeschlossen werden. Aus
folgt dann
. Bilde anschließend
mit
:

Für
gelten:


Wir nehmen folgendes an:



ist obere Schranke von
:
. Dies ist ein Widerspruch, da
die
kleinste obere Schranke ist.






