Es sei
. Dann werden folgende Funktionen definiert:



Die Reihenentwicklung des Kosinushyperbolikus folgt mittels der Reihen der Exponentialfunktion:

Die ungeraden Koeffizienten sind gleich Null, die geraden gleich
:

Der Konvergenzradius ist gleich unendlich:

Für die Reihenentwicklung des Sinushyperbolikus ergibt sich:

ist achsensymmetrisch zur
-Achse

ist punktsymmetrisch zum Ursprung:


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Setze oben |
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Wo kommt der Name Hyperbelfunktion her?
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![]() | (7.2) |
Dieser Ausdruck ist für
offenbar auch größer 0, was aus der
Monotonie des Sinushyperbolikus folgt. Damit haben wir die Monotonie des
Kosinushyperbolikus auf dem Intervall
gezeigt.
• Begründung zu c.)


Des weiteren gilt:


Der Kosinushyperbolikus bildet
auf das Intervall
ab.

Also nähern sich der Sinus- und Kosinushyperbolikus für
beliebig. Darüber
hinaus betrachten wir den Tangenshyperbolikus:




Die Umkehrfunktion nennen wir den Areasinushyperbolikus. Die Verknüpfung dieser beiden Abbildungen ergibt gerade wieder die Identität:


![y = cosh(x) : (- oo , 0] '--> [1, oo ) : y = arcosh(x)](ma3219x.gif)
Die Umkehrfunktion heißt Areakosinushyperbolikus. Auch für sie gilt:

Wir leiten den expliziten Ausdruck für den Areakosinushyperbolikus her. Dazu lösen
wir
nach
auf und erhalten:




